Reflexion zu unserem ersten Total Rewards Lab
Kürzlich fand die erste Session in unserer neuen Total Rewards Lab-Reihe statt – unter dem Titel „Rewards for 2030: Anticipating the Future of Work“.
Das Format: Ein interaktiver, von Gleichgesinnten geleiteter Austausch ohne Präsentationen oder Verkaufspitches, bei dem Teilnehmende offen ihre Perspektiven teilen und gemeinsam Strategien diskutieren konnten. Damit haben wir den Grundstein für ein Forum gelegt, das auf Offenheit, ehrlichem Dialog und professionellem Austausch basiert.
Gespräche, die es sich lohnt zu führen
Es hat etwas Inspirierendes, wenn man sich bewusst Zeit nimmt, aus dem Alltagsgeschäft herauszutreten und das große Ganze zu betrachten – besonders, wenn es um ein zentrales Thema wie die Wertschätzung von Arbeit geht. Genau das war unser erstes Lab: keine Präsentation, kein Frontalvortrag, sondern ein Gespräch unter Total Rewards Experten, die gemeinsam erkunden, wohin sich Arbeit und Vergütung im kommenden Jahrzehnt entwickeln (können).
Was mich besonders beeindruckt hat: Wie vielschichtig die Diskussion wurde. Unser Ziel war es nie, endgültige Antworten zu liefern – und genau das ist auch nicht passiert. Stattdessen haben wir gemeinsam die Spannungsfelder und Zielkonflikte beleuchtet, mit denen Organisationen täglich ringen. Ein wiederkehrendes Thema war die sich verändernde Rolle von Vergütung in der Employee Experience. Vergütung bildet das Fundament, das Unternehmen richtig machen müssen – aber sie steht selten für sich allein.
Benefits, Flexibilität, Sinn und Unternehmenskultur sind ebenso Teil der Gleichung, die bestimmt, wie Menschen zur Arbeit kommen, sich zugehörig fühlen und langfristig engagiert bleiben. Vieles davon begeistert mich auch im Hinblick auf das, was wir mit uneQUBE aufbauen – aber dazu ein andermal mehr.
Die Entscheidungen, die wir heute rund um Rewards treffen, prägen das Verhalten, die Kultur und die Performance der Belegschaften für viele Jahre. Genau deshalb ist das Thema „Future of Work“ eine der wichtigsten Klammern in der Total Rewards-Diskussion.
Gleichzeitig wurde klar: Total Rewards lassen sich nicht kopieren oder standardisieren. Jede Organisation, jede Branche, jede Belegschaft bringt ihren eigenen Kontext und ihre eigenen Erwartungen mit. Was in einem Umfeld funktioniert, muss nicht automatisch auch anderswo passen. Die eigentliche Bewährungsprobe für Reward-Strategien ist, wie gut sie sowohl die Geschäftsziele als auch die gelebte Realität der Menschen widerspiegeln, für die sie gemacht sind.
Das führt zu einer einfachen, aber kraftvollen Erkenntnis: Wir brauchen datenbasierte und in ein glaubwürdiges Narrativ eingebundene Ansätze für Total Rewards.
Daten helfen uns zu verstehen, was passiert – aber die Geschichten, die wir intern und extern erzählen, prägen, wie Menschen unsere Angebote wahrnehmen und bewerten.
Kommunikation zählt, Klarheit zählt, Kontext zählt. Zu oft verlieren sich Reward-Diskussionen in Mechanik und zu wenig in Bedeutung. Beides ist wichtig, wenn wir mit Total Rewards die Organisationen unterstützen wollen, die wir gestalten möchten.
Der Blick nach vorn zeigt: Es gibt noch viel zu tun. Die Zukunft der Arbeit ist ein weites Feld – und viele der Fragen, die wir angerissen haben, verdienen eine vertiefte Auseinandersetzung. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen, neue Stimmen und Perspektiven einzubinden und bereit zu sein, Annahmen zu hinterfragen. Die erste Session war ein Vorgeschmack und auch weiteres Session werden weit mehr als Meetings sein – sie sind Räume für echtes Nachdenken und offenen Dialog über die Zukunft, die wir alle mitgestalten.
Nehmt Kontakt auf, wenn ihr Interesse an den Total Rewards Labs von uFlexRewards und Unequity habt.
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